Übersicht Ersatztermine – Corona Hinweise

Das Theater Sapperlot ist vorbereitet für den Re/Re/Re/Restart.


Wir geben rechtzeitig online bekannt, ob und wie die Veranstaltungen im Theater Sapperlot stattfinden können. Anordnungen der hess. Landesregierung sind unbedingt zu beachten und Folge zu leisten. Bei Nichteinhaltung der Anordnungen kann keine Rückerstattung der Ticketkosten erfolgen. Die Veranstaltungen werden im Einklang mit den am Veranstaltungstag gültigen Corona-Hygiene-Verordnungen durchgeführt. Es kann daher zu Abweichungen im Angebot kommen. So können z.B. erworbene Sitzplätze umgewandelt werden, eine Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen bestehen oder auch andere aktuell noch nicht absehbare Regeln zum Infektionsschutz gelten. Für alle Veranstaltungen erfolgt (bis auf Widerruf) eine Kontaktdatenerfassung aller Besucher über eine zertifizierte App (z.B. Luca App). Hinweise & Links hierzu entnehmen Sie bitte unserer Homepage bei Anreise.


Übersicht Ersatztermine


Do 27.01.22 // Mathias Tretter

Sittenstrolch

Kategorie: Kabarett | Spielplan | Januar

Spielort: Theater Sapperlot

Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:30 Uhr
VVK: 26 Euro inkl. Gebühr (Online zzgl. 3,50 Euro) / AK: 28 Euro | Karten erhältlich

Karten über AD-Ticket bestellen

Do 27.01.22 // Mathias Tretter

Info

“Dass man das neue Programm von Mathias Tretter gesehen haben muss, ist ja keine Frage. Darum gleich mal eine andere: Erinnern Sie sich an den herrlichen Satz „Der ist bei der Sitte“? Kein
ernstzunehmender Krimi kam früher ohne sie aus: die Sitte. Ein beherzt verlebter Polizist in Zivil, der zur Lösung eines Falles nicht das Geringste beitrug, sich aber derart ölig an eine Theke schmierte, als würde er selbst keine Perversion je verschmähen.Diese Zeiten sind vorbei. Inzwischen sind Hunderttausende bei der Sitte, und das ganz ohne Krimi und Polizei, ja meist gar ohne Sex. Die Moral in Deutschland ist so gut bewacht wie nie zuvor. Hätte das Land gleich viele Theken wie Sittenpolizisten, es wäre Tschechien.
Aber leider: Sie schmieren sich jetzt an Bildschirme statt Bars und berauschen sich nicht mehr an Prosecco und Prostitution, sondern einzig an sich selbst. Vier Fünftel aller Tweets werden aus sittlicher Überlegenheit getippt, die andere Hälfte kommt mit der Moralkeule daher und das dritte Drittel schwärzt die Mörder an, die während einer Pandemie ein Buch auf einer Parkbank lesen. Welch ein fantastisches Klima für Satire! Das meint zumindest Tretter, der sein Glück kaum fassen mag: „Ich war immer neidisch auf Komiker in Diktaturen –wenn jeder Witz dein letzter sein kann, fühlst du dich gebraucht. Soweit ist es zwar noch nicht; aber die schiere Anzahl ehrenamtlicher Bedenkenträger zeigt mir doch: Selten war ein Strolch so notwendig wie heute!“ Man ahnt: Das kann ja heiter werden –so sehr, dass danach wieder getwittert wird.
Oder nochmal Tretter: „Sittenstrolch, mein siebtes Solo. Das erste mit Humor.““ Wer es nicht schafft, sich von der Couch aufzuraffen, wird auch nie erleben,

Video:

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